22/06/2026
Im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen kam es zu einem Brand. Dank der installierten Brandmeldeanlage wurde das Feuer frühzeitig erkannt und die Einsatzkräfte konnten schnell alarmiert werden. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindert und größerer Schaden vermieden werden.
Immer wieder kommt es vor, dass Brandmeldeanlagen Fehl- oder Täuschungsalarme auslösen und die Feuerwehr dadurch vermeintlich unnötig ausrücken muss. Dieses Ereignis zeigt jedoch eindrucksvoll, warum solche Anlagen eine wichtige Rolle im vorbeugenden Brandschutz spielen. Im Ernstfall können sie wertvolle Minuten verschaffen – Minuten, die entscheidend sein können.
Der Brand im Feuerwehrhaus Feldkirchen ist ein weiteres Beispiel dafür, dass sich die Investition in eine Brandmeldeanlage lohnt. Sie hat ihren Zweck erfüllt und dazu beigetragen, Schlimmeres zu verhindern.
Am 20.06. wurde die Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen um 12:42 Uhr durch die automatische Brandmeldeanlage des Feuerwehrhauses alarmiert. Die Anlage erkannte einen Brand in einer Elektroverteilung im Dachgeschoss des Gerätehauses frühzeitig und leitete damit eine schnelle Alarmierung ein.
Eine zu diesem Zeitpunkt im Feuerwehrhaus anwesende Ausbildungsgruppe bestätigte die Rauch- und Brandentwicklung im Dachgeschoss. Aufgrund der Lageeinschätzung wurde unverzüglich eine Alarmstufenerhöhung auf B3 Dachstuhlbrand veranlasst, um ausreichend Einsatzkräfte und Spezialkomponenten an die Einsatzstelle zu alarmieren.
Die ersten Einsatzkräfte begannen umgehend unter schwerem Atemschutz mit der Brandbekämpfung. Durch den Einsatz von insgesamt neun CO₂-Handfeuerlöschern mit einer Löschmittelmenge von rund 45 Kilogramm Kohlendioxid konnte das Feuer in der Elektroverteilung schnell unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Zur Bereitstellung zusätzlicher CO₂-Löscher wurden Nachbarfeuerwehren nachalarmiert.
Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen, Freiwillige Feuerwehr Heimstetten und Freiwillige Feuerwehr Aschheim, des ABC-Zug München-Land, der Kreisbrandinspektion Landkreis München (Kreisfeuerwehrverband München e.V.), des Rettungsdienstes sowie der Polizei im Einsatz.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurden umfangreiche Kontroll- und Belüftungsarbeiten durchgeführt. Die betroffene Elektroverteilung wurde erheblich beschädigt, die Höhe des entstandenen Sachschadens wird nach ersten Schätzungen der Feuerwehr auf rund 20.000 Euro beziffert. Der Dachstuhl selbst wurde nach erster Einschätzung nicht beschädigt. Trotz des Schadens am Feuerwehrhaus ist die Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen weiterhin uneingeschränkt einsatzfähig und kann ihre Aufgaben für die Bevölkerung vollumfänglich wahrnehmen.
Die Ermittlungen zur genauen Brandursache werden durch die zuständigen Behörden geführt. Die Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die gewohnt professionelle und reibungslose Zusammenarbeit.