Zeichnung3000

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31/08/2026
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30/08/2026

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30/08/2026
Für Henry Filsner1962 - 2026
28/08/2026

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one portrait a day … keeps the doctor away ☺️✊🏻
27/08/2026

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Danke für all die Inspirationen ☺️👍🏻97 is ein stolzes Alter.Er war einer der ganz großen Zeichner ☺️🙏🏻👋🏻
26/08/2026

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Hans Traxler gestorben

Im Namen der Familie Traxler geben das Caricatura Museum Frankfurt und die Stadt Frankfurt am Main bekannt, dass der Zeichner, Maler und Autor Hans Traxler am 24. August 2026 im Alter von 97 Jahren in Frankfurt am Main verstorben ist.

Hans Traxler (* 21. Mai 1929 in Herrlich/Böhmen) war Mitbegründer der Satiremagazine Pardon und Titanic. Er war Mitglied der Künstlergruppe „Neue Frankfurter Schule“, unter deren Einfluss sich das Komikverständnis in Deutschland grundlegend veränderte. Beispielhaft für Traxlers Schaffen in den 1960er Jahren ist die 1963 erschienene Wissenschaftsparodie „Die Wahrheit über Hänsel und Gretel“. 1982 machten seine Zeichnungen zusammen mit den Texten von Pit Knorr Bundeskanzler Helmut Kohl zur „Birne“. Seit 2005 steht im Grüngürtel der Stadt Frankfurt das von ihm entworfene ICH-Denkmal unter dem Motto; „Jeder Mensch ist einzigartig.“ Traxler hinterließ ein umfangreiches Werk an Cartoons, Bildgedichten, Illustrationen und Kinderbüchern.

„Mit Hans Traxler verlieren wir einen großen Künstler und eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Sein kreatives Wirken hat tiefe Spuren nicht nur in Frankfurt hinterlassen. Wir verneigen uns vor einem beeindruckenden Lebenswerk.“
– Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt

„Es stimmt mich sehr traurig, dass wir uns von Hans Traxler verabschieden müssen. Er gehörte zu den herausragenden Künstlern der Komischen Kunst. Sein Werk wird weit über die Gegenwart hinaus Bestand haben und künftige Generationen inspirieren.“
– Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am
Main

„Hans Traxlers Beitrag für die Komische Kunst ist immens, sein Werk prägend und sein Schaffensdrang beeindruckend. Noch 2024 äußerte er sich in seinem Buch „Wie die Malerei verschwand“ kritisch zur Entwicklung der modernen Kunst. Im vergangenen Jahr erschienen seine gesammelten Bildgedichte sowie in der Büchergilde Gutenberg seine illustrierte „Ode an den Ammersee“. Sein Lebenswerk ist Teil unseres kulturellen Erbes. Unser Auftrag und unser Versprechen ist es, dieses Werk zu bewahren und für kommende Generationen lebendig zu halten.“
– Martin Sonntag, Leiter des Caricatura Museum Frankfurt

Hans Traxler war Satiriker, Maler, Zeichner, Illustrator und schuf als Autor satirische Texte sowie Kinderbücher. Zusammen mit F. W. Bernstein, Bernd Eilert, Robert Gernhardt, Eckhard Henscheid, Pit Knorr, Chlodwig Poth und F. K. Waechter bildete er die Künstlergruppe „Neue Frankfurter Schule“. Die legendäre Elch-Gruppe stellte eine bundesrepublikanische Größe dar, mit ihrer Zentrale in Frankfurt am Main. Ihre Protagonisten gehörten zu einer Künstlergeneration, die durch ihre Arbeiten die Enge und Starre Nachkriegsdeutschlands aufbrachen und der deutschen Gesellschaft das freie Lachen beibrachten – mit gewagten neuen Komikformen, präzisen satirischen Analysen und satirischem Nonsens. Der Zweizeiler „Die schärfsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche“ von F. W. Bernstein wurde ihr Leitspruch. Zeichnerisch umgesetzt hat ihn Hans Traxler. Der Elch findet sich wieder im Logo des Caricatura Museums, 2008 wurde die Bronzefigur vor dem Museum eingeweiht.

Die satirische Karriere Traxlers, in der sich sein literarisches wie zeichnerisches Talent entfaltete, begann in den 1960er Jahren. Zu seinen frühesten und bekanntesten Werken gehört die Wissenschaftsparodie „Die Wahrheit über Hänsel und Gretel“ (1963). Unter dem Pseudonym Georg Ossegg berichtet er darin über die angebliche archäologische Ausgrabung des Lebkuchen-Hexenhauses; inklusive Lageplan, Schichtenprofilen und Fundpräsentation. Unzählige Leser erkannten die Parodie nicht und stürmten erfolglos den Spessart, um anhand der Pläne von Georg Ossegg die Fundstelle zu besuchen – was Traxler eine Ermittlung wegen Betrugs einbrachte. Das Buch erlebte unzählige Auflagen, einschließlich einer japanischen Ausgabe. 1987 wurde das Werk mit Jean Pierre Léaud, Romy Haag und Alfred Edel verfilmt.

1962 war Hans Traxler Mitgründer von Pardon. Das Magazin präsentierte Satire, Politik, Philosophie, später auch Kunst auf hohem komischem Niveau. Das Blatt wurde zum Forum nahezu aller Künstler und Intellektueller, die die „68er“-Jahre prägten. Differenzen mit Herausgeber Hans A. Nikel führten in den 1970er Jahren dazu, dass sich Traxler gemeinsam mit den späteren Mitgliedern der „Neuen Frankfurter Schule“ von dem Magazin trennte. 1979 gründete die Gruppe die Titanic und schuf sich damit ein Hausmagazin.

Die späten 1970er und die 1980er Jahre waren für Traxler ungemein produktive Jahre. Neben Titanic arbeitete er für das Zeit-Magazin, für die Magazine der FAZ, der SZ und andere. Viele seiner Bildgeschichten und Bildgedichte sind hier zum ersten Mal publiziert worden. Die Anzeigen prominenter Persönlichkeiten wegen Beleidigung musste er in Kauf nehmen. 1982 erschien „Birne – das Buch zum Kanzler” mit den Texten von Pit Knorr. Als einer der ersten deutschen Cartoonisten schaffte er es mit „Aus dem Leben der Gummibärchen“ von 1992 auf den amerikanischen Cartoonmarkt.

2005 schenkte Traxler seiner Wahlheimat Frankfurt das ICH-Denkmal im Frankfurter Grüngürtel. Unter dem Motto „Jeder Mensch ist einzigartig“ kann sich jeder auf dem mit „ICH“ beschrifteten Sandsteinsockel fotografieren und so zum eigenen Denkmal werden.

Vom schnellen Tagesgeschäft zurückgezogen, blieb Hans Traxler als Autor und Illustrator in den letzten Jahren umso kreativer. 2024 erschien „Wie die Malerei verschwand. Eine Kunstgeschichte“, eine satirisch realistische Abrechnung mit dem Kunst- und Lehrbetrieb. 2025 folgten „Eine Ode an den Ammersee“, eine humorvoll pointierte Hommage an seinen Lieblingssee und „Die Bildergedichte“, mit Klassikern und vielen neuen Bilderserien des Künstlers sowie eine Neuauflage von Mark Twains „Bummel durch Europa“ mit Illustrationen Traxlers.

Bis zuletzt blieb das Zeichnen seine Passion. Auf die Frage: „Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?“ antwortete Traxler: „Ein gutgemalter transparenter Schlagschatten“.

Die vollständige Presseinformation sowie Pressebilder finden Sie auf unserer Website.

© CMF, Britta Frenz

Heute ist internationaler Tag des Hundes 🐶
26/08/2026

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26/08/2026
Neues von meinem Autor Norbert Autenrieth:Die spezielle Stelle: Norbert Autenrieth und sein literarischer LieblingssatzH...
24/08/2026

Neues von meinem Autor Norbert Autenrieth:

Die spezielle Stelle: Norbert Autenrieth und sein literarischer Lieblingssatz
Haarige Weisheiten: Der Cadolzburger Struwwelpeter-Experte verrät sein Lebensmotto
Cadolzburg - In unserer Serie „Die spezielle Stelle“ fragen wir Fürther Kreative nach ihrem Lieblingssatz aus einem Buch, Film oder Theaterstück - einer, der so prägend war, dass man ihn immer parat hat. Norbert Autenrieth entdeckte ihn beim „Struwwelpeter“.

„Die Menschen sind besser als viele meinen, man muss nur gegen sich selbst streng sein und wahrhaft und gegen andere nachsichtig und wohlwollend bleiben, von sich selbst viel, von anderen wenig verlangen.“

Diesen Satz schrieb Heinrich Hoffmann, der Autor und Erfinder des „Struwwelpeter“, in seinen Lebenserinnerungen nieder. Dort fiel er Norbert Autenrieth ins Auge, er notierte ihn und sinniert seitdem darüber nach. „Seit den achtziger Jahren begleitet mich dieser Satz und ist ein bisschen zu meinem Lebensmotto geworden. Er hilft vielleicht auch gegen die derzeit kursierende pessimistische Grundeinstellung“, meint Autenrieth.
Seit 35 Jahren sammelt der ehemalige Rektor der Mittelschule Cadolzburg alles rund um den Struwwelpeter, der zum meistverkauften und wohl auch zum meistumstrittenen Bilderbuch wurde. Zahllose Adaptionen und Persiflagen gesellten sich über die Jahre dazu und zeigen die gesellschaftskritische und politische Relevanz, wie etwa beim „Struwwelhitler“, einer englischen Parodie aus dem Jahr 1941, oder bei dem neuesten Exponat, dem „Struwweldonald“, einem satirischen Seitenhieb gegen Präsidentendarsteller Donald Trump.
Im Jahr 1844 schrieb und zeichnete der Frankfurter Arzt und Psychiater Heinrich Hoffmann das Büchlein als Weihnachtsgeschenk für seinen dreijährigen Sohn, und da es so gut ankam und auch Erwachsene begeisterte, gab es der Autor 1845 zunächst unter dem Pseudonym Reimerich Kinderlieb heraus. Es verkaufte sich rasant, erreichte zahllose Auflagen und wurde in viele Sprachen und Dialekte übersetzt. „Heinrich Hoffmann hatte immer ein Herz für andere und war ein sehr liberaler Mensch. Ich dachte mir bei diesem Satz aus seinen Lebenserinnerungen, das ist doch eine gute Leitlinie, so müsste es eigentlich sein, dass man erstmal das Gute in den Menschen sieht und zudem von sich selber mehr verlangt als von anderen“, meint Autenrieth.
Hoffmann zeigte in seinen Figuren wie dem Zappelphilipp oder dem Suppenkasper, die sich ebenfalls in dem berühmten Kinderbuchklassiker befinden, keine braven, tugendhaften Kinder, sondern laute, trotzige und ungezogene. Das war damals revolutionär in der Kinderliteratur, wie Autenrieth anmerkt. Auch seine Kinder und Enkelkinder mochten den Struwwelpeter und all die anderen frechen Blagen wie Hanns-Guck-in-die-Luft oder den bösen Friedrich, der am Ende seine gerechte Strafe kriegt.
„Eine gute Orientierung“
Der gebürtige Nürnberger, der seit langem in Cadolzburg zu Hause ist, ist Mitglied des Collegiums Nürnberger Mundartdichter sowie des Autorenverbands Franken. Seit den siebziger Jahren beschäftigt sich Autenrieth mit Mundartlyrik und -epik und ist regional durch Lesungen bekannt, laufend aktualisiert er obendrein sein fränkisches Kabarettprogramm „Mer red ja ned, mer sachd ja blous“.
Die aktuelle Struwwelpeter-Schau im Historischen Museum Cadolzburg hat er kuratiert, ein Großteil der Exponate stammt aus seinem Privatbesitz. „Hoffmanns Satz ist für mich eine gute Orientierung, die ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufe, auch wenn man das nicht immer durchhalten kann. Aber es verhilft zu ein bisschen mehr Bescheidenheit, die mir manchmal fehlt.“
Info
„Da steht er. Der Struwwelpeter. Kinderbuch und Zeitzeugnis von 1844 bis heute“: Historisches Museum Cadolzburg (Pisendelplatz 1), mittwochs bis sonntags 14-17 Uhr, 4/3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. Bis 30. August.

Von Michaela Höber 21.08.2026

Foto: Welthit Struwwelpeter: Ein Cadolzburger hat eine erstaunliche Sammlung zusammengetragen Foto Hans Böller

Ich glaub‘ ich mach‘ das schon über 13 Jahre 🤔
23/08/2026

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