23/05/2026
Ist Analysieren eine deiner StĂ€rken? đ§
Ich war gut darin, alles zu durchdenken, nach Lösungen zu suchen und Risiken zu vermeiden.
Ich wollte alles verstehen â und irgendwie auch das Leben kontrollieren.
In meinem beruflichen Kontext war analytisches Denken tatsÀchlich sehr hilfreich.
Doch wer stÀndig im Kopf unterwegs ist, kann sich irgendwann auch in seinen Gedanken verlieren.
Und nicht selten gerĂ€t man ins Overthinking: Gedanken drehen sich im Kreis, ohne wirklich zu einer Lösung zu fĂŒhren.
Mit der Zeit merkte ich, wie sehr mich dieses stÀndige Denken von mir selbst entfernte.
Meine Gedanken waren oft in der Vergangenheit oder Zukunft â aber selten wirklich im Hier und Jetzt.
Erst als ich Mutter wurde und mit Herausforderungen konfrontiert war, die ich nicht kontrollieren konnte, verstand ich:
Nicht alles lÀsst sich sofort lösen, kontrollieren oder optimieren.
Manchmal geht es einfach darum, (das Unangenehme) zu fĂŒhlen, das Unkontrollierbare anzunehmen und entspannt und vertrauensvoll mit dem da zu sein, was gerade ist.
Durch meine Erfahrungen mit der Achtsamkeit lernte ich, mehr Ruhe zu finden und mich selbst wieder bewusster zu spĂŒren. đ±
Nicht indem ich weniger nachdachte, sondern indem ich lernte, meinen Gedanken nicht immer sofort folgen zu mĂŒssen.
Gerne möchte ich in einer âinneren Gartengruppeâ Impulse teilen, die auch dir helfen können, den Raum zwischen Reiz und Reaktion bewusster wahrzunehmen â um alte Muster nicht nur automatisch zu wiederholen, sondern bewusster mit Herausforderungen umzugehen.
Wenn du mehr erfahren möchtest, schreib mir gerne persönlich oder hinterlasse ein đ in den Kommentaren.