27/11/2025
Ich habe gerade meine Moodboards für TRAILS überarbeitet – und dabei wieder gemerkt, wie zentral sie für die gesamte Vision eines Spiels sind.
Sie sind die visuelle Leitplanke, die dir zeigt, wohin dein Spiel atmosphärisch, ästhetisch und emotional geht.
Wenn du Solo entwickelst, trägst du alles im Kopf. Das fühlt sich frei an – aber es führt oft zu Stilbrüchen, Unsicherheit oder Frust, sobald mehr Klarheit gebraucht wird.
Ein Moodboard setzt dieser Unsicherheit Grenzen.
Es bündelt:
✨ Farben
✨ Materialien
✨ Formen
✨ Lichtstimmungen
✨ Texturen
✨ Emotionale Referenzen
✨ Weltgefühl
Und noch wichtiger:
Es schafft die Grundlage für deine Art Bible.
Denn wenn du irgendwann mit Illustrator:innen, 3D Artists oder UI-Designer:innen arbeitest, brauchst du mehr als ein paar Worte wie „cozy“, „mystisch“ oder „taktisch-minimalistisch“.
Dein Moodboard zeigt sofort:
So soll sich TRAILS anfühlen.
So sieht die Welt aus.
So wirken die Figuren.
So fließt das Licht durch den Wald.
Ohne Moodboard redet man über eine Vision.
Mit Moodboard sieht man sie.
Ich überarbeite meine Moodboards immer dann, wenn sich das Spiel weiterentwickelt.
Sie helfen mir, den Kern meiner Ästhetik festzuhalten – und gleichzeitig zu sehen, wohin sich TRAILS natürlicherweise bewegt.
Wenn du dein eigenes Game entwickelst:
Mach Moodboards.
Aktualisiere sie.
Und nutze sie als dein visuelles Navigationssystem. 💜🌲♟️