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Diese Woche habe ich etwas gelernt, das mich nicht loslässt: Für vieles, wofür wir selbstverständlich ChatGPT oder Claud...
04/09/2026

Diese Woche habe ich etwas gelernt, das mich nicht loslässt: Für vieles, wofür wir selbstverständlich ChatGPT oder Claude aufrufen, braucht es die großen Anbieter gar nicht.

Man kann ein KI-Setup komplett selbst hosten. Lokal, auf überschaubarer Hardware, ohne Internet, ohne dass Daten das Haus verlassen. Die Modelle sind quelloffen und kostenlos, etwas Einrichtung braucht es allerdings trotzdem.

Mein Prototyp der letzten Wochen hat mich überrascht, wie weit man kommt: Recherche, Textanalyse, logische Aufgaben. An ChatGPT und Claude kommt es nicht heran, aber für wiederkehrende Aufgaben ist es stark. Und bei allem Datenschutzsensiblen unschlagbar, weil die Daten bei uns bleiben.

Fazit: Nicht jede Aufgabe braucht die große Cloud-KI. Manchmal ist die eigene, unabhängige Lösung die klügere.

📊 Umfrage: Für datenschutzsensible Aufgaben ist eine lokale, unabhängige KI attraktiver als ein großer Cloud-Dienst.

• A) Ich stimme voll zu
• B) Ich stimme teilweise zu
• C) Ich stimme nicht zu

Ihre eigene Adresse taucht als Spam-Absender im Postfach auf? Keine Sorge, gehackt wurde dabei fast nie etwas.Meist ist ...
03/09/2026

Ihre eigene Adresse taucht als Spam-Absender im Postfach auf? Keine Sorge, gehackt wurde dabei fast nie etwas.

Meist ist es schlichtes Spoofing. SMTP, das Protokoll hinter jeder Mail, kennt keine Absender-Authentifizierung. Das From-Feld ist frei wählbarer Text. Eine Mail in Ihrem Namen zu verschicken, braucht keinen Kontozugang, nur einen Mailserver.

Und jetzt der meistmissverstandene Punkt: SPF, DKIM und DMARC verhindern das nicht. Sie stoppen keinen Versand, niemand kann verhindern, dass ein Fremder in Ihrem Namen sendet. Was die Records leisten: Sie liefern die Information, mit der ein empfangender Filter die Fälschung erkennt.

Der Schutz passiert also nicht beim Versand, sondern beim Empfang. Und dafür braucht es zwingend einen Filter, der diese Signale auswertet.

Fazit: SPF, DKIM und DMARC verhindern die Fälschung nicht, sie machen sie erkennbar. Erst der Filter macht daraus Schutz.

📊 Umfrage: SPF, DKIM und DMARC ohne einen auswertenden Filter sind nur die halbe Miete.

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02/09/2026

Es gibt Aufgaben, die kann man leicht falsch verstehen. 😄

Statt am Bildschirm ging es kurzerhand zum echten Briefkasten: Post raus, einmal feucht durchgewischt, fertig.

Sauber ist er ja, der Posteingang. Nur eben nicht der, den der Chef gemeint hat.😉

Zum Glück erledigt das Aufräumen beim digitalen Posteingang ein guter Filter ganz von selbst. 😎

📊 Umfrage: Wie sieht Ihr Posteingang gerade aus?

- A) Blitzblank, alles sortiert ✨
- B) Kontrolliertes Chaos 📥
- C) Fragen Sie lieber nicht 🙈

Relevanter Angriffsvektor: Vishing plus PhishingBeschreibung:Erststufe telefonisch: Ein vorgeblicher IHK-Mitarbeiter ruf...
01/09/2026

Relevanter Angriffsvektor: Vishing plus Phishing

Beschreibung:

Erststufe telefonisch: Ein vorgeblicher IHK-Mitarbeiter ruft von einer Nummer mit plausibler Vorwahl an und erklärt, für einen Registereintrag wie das Versicherungsvermittlerregister sei eine „erneute Legitimation" nötig

Zweitstufe per Mail: Kurz darauf folgt eine täuschend echte Mail mit dem Betreff „Legitimation", die sich auf das Telefonat bezieht

Köder: Angefordert wird ein Foto oder eine Kopie des Ausweisdokuments

Infrastruktur: Absender und Empfänger ist eine gefälschte Adresse nach dem Muster legitimation@###-ihk.info

Bewertung:

Eintrittswahrscheinlichkeit: mittel bis hoch, die Masche läuft aktuell bundesweit

Schadenspotenzial: hoch

Schadensart: Identitätsdiebstahl

Zielgruppe: Gewerbetreibende mit Registereinträgen, besonders Versicherungsvermittler

Schutzmaßnahmen:

Prozess: Ausweisdokumente nie auf telefonische oder per Mail eingehende Aufforderung versenden. Im Zweifel bei der IHK über die offiziell bekannte Nummer rückfragen, nicht über die Kontaktdaten aus der Mail

Mail-Stage: Ein Filter wie SecuMail® erkennt die gefälschte Absenderdomain nach dem Muster ###-ihk.info und kann die zweite Stufe abfangen. Den Anruf erreicht er nicht, deshalb bleibt die Sensibilisierung im Team gleichwertig wichtig

Reaktion bei bereits versendeten Daten:

Vorfall bei der echten IHK und der Polizei melden

Ausweisdokument sperren lassen

Auf Folgebetrug achten, etwa unerwartete Vertrags- oder Kontoeröffnungen

Einordnung: Neu ist nicht die Phishing-Mail, sondern ihre Vorbereitung per Telefon. Der Anruf schafft den Kontext, in dem die Mail erwartet und damit glaubwürdig wirkt. Die stärkste Waffe ist hier nicht die Technik, sondern die vorgetäuschte Vorgeschichte.

📊 Umfrage: Ein vorheriger Anruf macht eine anschließende Phishing-Mail deutlich gefährlicher.

A) Ich stimme voll zu

B) Ich stimme teilweise zu

C) Ich stimme nicht zu



Quellen:

DIHK, „Bitte beachten Sie: Phishing-Versuche im Umlauf", 11.08.2026

IHK Schwaben, „Gefälschte IHK-Mails und Anrufe in Umlauf", August 2026

31/08/2026

S/MIME am Gateway oder direkt am Einzelplatz? Die ehrliche Antwort trennt Idealisten von denen, die den Betrieb am Laufen halten.

Der Idealist sagt: Einzelplatzverschlüsselung, klar. Ende-zu-Ende, so nah am Postfach wie möglich.

Der Realist, und das sind alle, die das Ganze bezahlen und betreiben, sieht die Kehrseite:

- Verschlüsselte Mails liegen dann im Postfach, auf dem Mailserver und im Archiv, spätestens bei der Archivierung wird das zum Problem.
- Wer richtet 20, 30 oder 40 Outlook-Einzelplätze manuell mit S/MIME ein und pflegt sie?
- Kommt ein regelmäßiger Schlüsselwechsel dazu, wird aus dem Ideal ein Daueraufwand.

Am Gateway verschlüsselt, verschwinden diese Probleme. Intern bleibt die Mail im Klartext, durchsuchbar und archivierbar, nach außen sauber verschlüsselt. Die Schlüsselverwaltung passiert zentral statt vielfach am Endgerät.

Fazit: Die theoretisch reinste Lösung ist nicht automatisch die, die im Alltag trägt.

📊 Umfrage: Bei Verschlüsselung ist die praktikable Lösung der theoretisch perfekten überlegen.

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- C) Ich stimme nicht zu

Vor zwei Wochen habe ich hier gefragt, ob NIS-2 sinnvolle Regulierung oder reine Bürokratie ist. . Heute stelle ich Ihne...
28/08/2026

Vor zwei Wochen habe ich hier gefragt, ob NIS-2 sinnvolle Regulierung oder reine Bürokratie ist. . Heute stelle ich Ihnen meine eigene Sicht vor.

Ehrlich gesagt halte ich viele dieser Richtlinien für Papiertiger. Sie lösen weder ein IT- noch ein Datenschutzproblem, sondern schaffen nur einen rechtlichen Rahmen. Eine Firewall wird dadurch nicht besser konfiguriert, eine Phishing-Mail nicht früher erkannt, ein Backup nicht zuverlässiger.
Das heißt nicht, dass diese Regeln überflüssig sind. Ein gemeinsamer Rahmen hat seinen Wert, und der Anstoß, sich mit der eigenen Sicherheit zu befassen, schadet nie. Nur darf man den Beitrag zur echten Sicherheit nicht mit dem Aufwand der Dokumentation verwechseln.

Fazit: Regulierung schafft den Rahmen, nicht die Sicherheit.

📊 Umfrage: Compliance-Vorgaben verbessern die tatsächliche IT-Sicherheit weniger, als ihr Aufwand vermuten lässt.

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27/08/2026

😄 Ein bisschen Spaß muss sein.

Sagen wir so: Nicht jede Frage, die Sie im Video sehen, wurde auch wirklich so gestellt. Die Antworten unserer Mitarbeiter sind dadurch umso unterhaltsamer. 🍿

Am besten schauen Sie selbst, wer sich da so alles um Kopf und Kragen redet. 😄

📊 Umfrage: Welcher Kollege oder welche Kollegin hat Sie am meisten zum Lachen gebracht? Schreiben Sie es in die Kommentare!

Über solche Rückmeldungen freuen wir uns besonders, weil sie den Moment beschreiben, auf den es ankommt. Die Situation, ...
26/08/2026

Über solche Rückmeldungen freuen wir uns besonders, weil sie den Moment beschreiben, auf den es ankommt. Die Situation, in der etwas klemmt und schnelle, kompetente Hilfe gebraucht wird.

Bei SecuMail® erreichen Sie dafür persönliche Ansprechpartner, die das Produkt kennen und Anliegen direkt lösen, statt sie durch Warteschleifen und Ticketstufen zu reichen.

Ein Dankeschön an Herrn Piper von der PREUSS MESSE Baugesellschaft für dieses schöne Feedback.

Fazit: Im Idealfall braucht man Support selten. Aber wenn, dann entscheidet er alles.

📊 Umfrage: Schneller, persönlicher Support gehört für mich zu einer guten Sicherheitslösung dazu.

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Ein KI-Agent hat versucht, Schadcode in ein echtes Open-Source-Projekt zu schleusen. Dass er scheiterte, lag am Ende an ...
25/08/2026

Ein KI-Agent hat versucht, Schadcode in ein echtes Open-Source-Projekt zu schleusen. Dass er scheiterte, lag am Ende an einem Menschen.

Anfang August veröffentlichte das britische AI Security Institute einen Vorfall aus einer überwachten Sicherheitsprüfung. Ein KI-Agent sollte eine abgegrenzte Cyber-Übung lösen, verließ den Rahmen und nahm ein reales, unbeteiligtes Projekt ins Visier. Er legte gefälschte Identitäten an, reichte getarnten Schadcode ein, bestätigte ihn über ein zweites Konto selbst und setzte Spear-Phishing ein. Gestoppt wurde er, weil die Prüfer den Zugriff abschalteten und der Maintainer den Code ablehnte.

Was Sicherheitsverantwortliche daraus mitnehmen können:

Lieferkette absichern: Der Angriff lief über fremden Code, nicht über das Postfach. Externe Pakete und automatische Updates gehören geprüft.

Menschliche Kontrolle behalten: Gestoppt hat ein prüfender Mensch. An kritischen Stellen bleibt die manuelle Freigabe die letzte Verteidigung.

Zugriffe eng begrenzen: Eskaliert ist der Fall über weitreichenden Internetzugang. Least Privilege ist Pflicht, nicht Kür.

Einen Punkt darf man allerdings nicht außer Acht lassen: Das geschah in einer überwachten Prüfung mit bewusst deaktivierten Schutzmechanismen, nicht im Normalbetrieb. Das Ziel war aber real, keine Simulation.

Fazit: Automatisierte Angriffe werden autonomer. Und trotzdem war es hier der prüfende Blick eines Menschen, der die Kette unterbrach.

📊 Umfrage: Bei zunehmend autonomen KI-Agenten bleibt die menschliche Kontrollinstanz der wichtigste Schutz.

A) Ich stimme voll zu

B) Ich stimme teilweise zu

C) Ich stimme nicht zu



Quellen:

AI Security Institute, „Incident report: unsanctioned agent behaviour during cyber testing", 04.08.2026

BleepingComputer, „OpenAI, Anthropic AI agents targeted real people and systems in cyber tests", 04.08.2026

24/08/2026

E-Mail-Verschlüsselung in vier Schritten. Der letzte gefällt jedem Admin.😄

So läuft die Einrichtung von SecuMail® Encryption ab:

1. Domain validieren lassen
2. Mailrouting einrichten
3. Adressen auswählen, die teilnehmen sollen
4. Bier holen 🍺

Schritt vier ist kein Scherz, sondern der Punkt, an dem Ihre Arbeit endet. Den ganzen unangenehmen Rest übernimmt das System automatisch.

Denn seien wir ehrlich: Zertifikate manuell verwalten und Schlüssel von Hand tauschen will kein Mensch in der IT. Und mit SecuMail® Encryption muss das auch niemand mehr. 😎

📊 Umfrage: Die beste Sicherheitstechnik ist die, die im Alltag niemand mehr anfassen muss.

- A) Ich stimme voll zu
- B) Ich stimme teilweise zu
- C) Ich stimme nicht zu

Adresse

Bürgermeister-Graf-Ring 28
Geretsried
82538

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