eSaver GmbH

eSaver GmbH Netzoptimierung durch Stromrecycling mit dem eSaver nachhaltig Energieverbrauchskosten senken, Rekuperation mit dem Tiefpassfilter.

15/10/2026

TRAFO TONI · FOLGE #09 TRAFOSTUFEN / ANZAPFUNGEN

„Dreh die Spannung halt ein bisschen runter.“
Toni bekommt bei diesem Satz leichte Zuckungen. 😄

Denn am Transformator wird nicht einfach an einem Spannungsregler gedreht. Über die Anzapfungen des Transformators wird durch die Wahl einer Tap-Stellung das Übersetzungsverhältnis verändert.

Dazu wird die wirksame Windungszahl einer Wicklung angepasst. Das beeinflusst das Verhältnis zwischen Primär- und Sekundärspannung. Deshalb lohnt sich vor jeder Änderung zuerst der Blick aufs Typenschild: Welche Stufenschaltung besitzt der Trafo? Welche Anzapfung ist aktuell eingestellt? Welche Primärspannung liegt tatsächlich an? Welche Sekundärspannung ergibt sich daraus? Erst messen. Dann rechnen. Dann die richtige Stufe bestimmen.
Denn die passende Trafostufe kann helfen, die Spannung in einen geeigneten Betriebsbereich zu bringen. Wichtig: Bei Transformatoren mit einem Umsteller für spannungsfreien Zustand darf die Anzapfung nur am freigeschalteten Transformator durch qualifiziertes Fachpersonal gemäß Herstellervorgaben geändert werden.

Tonis Merksatz: „Nicht die Spannung selbst wird gedreht, sondern das Verhältnis.“ RICHTIGE STUFE. STABILER BETRIEB. ZUFRIEDENE TONIS. 💚

08/10/2026

Was passiert eigentlich, wenn Strom nicht mehr so sauber ist, wie er aussieht?

Oberschwingungen, Blindleistung, Verzerrungen und andere Netzrückwirkungen sind in modernen Industrienetzen längst keine Exoten mehr.

Frequenzumrichter, Schaltnetzteile, Wechselrichter und viele weitere nichtlineare Verbraucher verändern das Netz.

Und mittendrin stehen Transformatoren, Motoren, Leitungen und andere Betriebsmittel, die damit klarkommen müssen.

Trafo-Toni und Erwin schauen sich deshalb heute an, was „schmutziger Strom“ für ein Industrienetz bedeutet und wo der eSaver® ins Spiel kommt.
Denn Netzqualität sieht man nicht unbedingt.

Man muss wissen, was im Netz passiert.

👉 NICHT GUCKEN. MESSEN!

08/10/2026

TRAFO TONI · FOLGE #08 WARUM SIND kVA EIGENTLICH NICHT DASSELBE WIE kW?

Heute bekommt Trafo Toni Besuch.cos φ Carlo sieht produktiv aus.
Blindleistungs-Bernd macht es sich lieber bequem.
Und genau zwischen den beiden steckt ein wichtiges Thema im Industrienetz.

P = Wirkleistung (kW)Sie verrichtet die eigentliche Arbeit.
Q = Blindleistung (kvar)Sie wird unter anderem für den Aufbau magnetischer Felder benötigt.
S = Scheinleistung (kVA)Sie beschreibt die elektrische Beanspruchung aus Spannung und Strom.
Im klassischen sinusförmigen Fall lässt sich der Zusammenhang zwischen Wirk-, Blind- und Scheinleistung im Leistungsdreieck darstellen.
Und cos φ?
Bei sinusförmigen Größen beschreibt er das Verhältnis von Wirkleistung zu Scheinleistung:cos φ = P / S
Je ungünstiger der cos φ, desto mehr Strom wird bei ansonsten gleichen Bedingungen für dieselbe Wirkleistung benötigt.
Oder wie Carlo sagen würde: „Die Kilowatt machen die Arbeit. Ich kassiere den Applaus.
“Bernd sieht das vermutlich anders. 😄

07/10/2026

ERWINS TECH-TIPP #08

„Ab hier gehen wir getrennte Wege.“

Manchmal ist eine Trennung genau das Richtige. Auch im Stromnetz. 😉

Der PEN-Leiter vereint zunächst zwei Funktionen in einem Leiter: Schutzleiter und Neutralleiter.

An der vorgesehenen Trennstelle wird daraus:

PE = Schutzleiter
und
N = Neutralleiter

Und ab diesem Punkt gilt eine ziemlich wichtige Regel:

PE und N bleiben getrennt.

Sie haben anschließend unterschiedliche Aufgaben und dürfen hinter der Trennstelle nicht wieder miteinander verbunden werden.

Erwins Merksatz:

PEN führt Schutz und Neutral.
An der Trennstelle wird getrennt.
PE schützt. N funktioniert.
Getrennt halten. Sicher bleiben.

Oder in Erwin-Sprache:

„Ab hier gehen wir getrennte Wege.“

06/10/2026

TRAFO TONI · FOLGE #07
„KÖNNT IHR EUCH BITTE EINIGEN?“

L1 schmeißt die Party ihres Lebens.
L2 ist schon bedient.
L3 hat innerlich gekündigt.

Und mittendrin steht Toni. 😄

In einem Drehstromnetz sollten die drei Außenleiter L1, L2 und L3 möglichst gleichmäßig belastet werden.

Doch genau das ist in der Praxis nicht immer der Fall.

Viele einphasige Verbraucher auf einer Phase, unterschiedliche Betriebszustände oder eine ungünstige Verteilung der Lasten können dazu führen, dass eine Phase deutlich stärker belastet wird als die anderen.

Das Ergebnis: Schieflast.

Und die ist nicht nur ein hübscher Balken auf dem Messgerät. Eine ausgeprägte Unsymmetrie kann zusätzliche Belastungen und Verluste verursachen und die vorhandenen Reserven des Netzes schlechter ausnutzen.

Deshalb lohnt sich der Blick auf jede einzelne Phase.
Denn ein Gesamtwert kann ordentlich aussehen, während L1 längst Party macht.

Trafo Tonis Merksatz:
Drei Phasen. Drei Belastungen. Ein Netz. Also bitte miteinander reden.

06/10/2026

ERWINS TECH-TIPP #07

Hier laufen nicht die Gerüchte zusammen. Hier laufen die Potentiale zusammen. 😁

Heute zeigt Erwin einen ziemlich unscheinbaren, aber entscheidenden Punkt einer elektrischen Anlage:
die Haupterdungsschiene, kurz HES.

Hier werden die für Erdung und Potentialausgleich relevanten leitfähigen Teile zusammengeführt.

Dazu gehören je nach Anlage unter anderem die Verbindung zur Erdungsanlage, der Schutzpotentialausgleich sowie einzubeziehende metallene Rohrsysteme und leitfähige Gebäudeteile.

Warum das wichtig ist?

Damit gefährliche Potentialunterschiede begrenzt werden und im Fehlerfall die vorgesehenen Schutzmaßnahmen funktionieren können.

Erwins Merksatz:
„Eine Verbindung für alle, die dazugehören.“

Und wie immer gilt: Eine Verbindung ist nur dann eine gute Verbindung, wenn sie dauerhaft, mechanisch sicher und korrosionsbeständig ausgeführt ist.

01/10/2026

TRAFO TONI · FOLGE #06
IHR DREI MACHT MICH HEISS.

Toni hat Besuch.

Trina bringt 150 Hz mit.
Fred kommt mit 250 Hz.
Und Sina legt mit 350 Hz noch einen drauf.

Die drei stehen für die 3., 5. und 7. Harmonische.

Und Toni?
Der fängt an zu schwitzen.

Denn Oberschwingungsströme können einen Transformator zusätzlich belasten. Sie verursachen zusätzliche Verluste und damit Wärme.

Das Gemeine daran:
Ein Trafo kann auf den ersten Blick von seiner Nennleistung her völlig unauffällig erscheinen und trotzdem thermisch stärker beansprucht werden.
Deshalb reicht die Frage „Wie hoch ist der Trafo ausgelastet?“ allein nicht immer aus.

Man sollte auch wissen, was für ein Strom durch ihn fließt.

Toni würde es vermutlich einfacher ausdrücken:
„Ihr drei macht mich heiß.“

01/10/2026

ERWINS TECH-TIPP #06

Alles grün-gelb. Trotzdem nicht dasselbe.
PE. Potentialausgleich. Erdungsleiter.

Drei Begriffe, die gerne durcheinandergeworfen werden. Dabei hat jeder eine eigene Aufgabe.

Der PE-Schutzleiter verbindet die Körper elektrischer Betriebsmittel mit dem Schutzleitersystem und führt im Fehlerfall den Fehlerstrom.

Der Potentialausgleichsleiter verbindet leitfähige Teile zum Potentialausgleich und begrenzt gefährliche Potentialunterschiede.

Der Erdungsleiter verbindet die Haupterdungsschiene mit der Erdungsanlage.
Und mittendrin sitzt die HES, die Haupterdungsschiene, als zentraler Verbindungspunkt.

Erwin bringt’s einfacher auf den Punkt:
„Alles grün-gelb. Trotzdem nicht dasselbe.“

Nicht nur gucken. Verstehen, was da eigentlich verbunden wurde. 💚

01/10/2026

TRAFO TONI · FOLGE #05
ICH KANN VIEL AB. HITZE GEHÖRT NICHT DAZU.

Toni ist einiges gewohnt.

Lastwechsel. Dauerbetrieb. Sommer. Winter. Jahrzehnte im Dienst.
Aber irgendwann wird selbst ihm zu warm.

Ein Transformator erzeugt bereits im normalen Betrieb Verlustwärme. Kommen hohe Außentemperaturen und eine schlechte Wärmeabfuhr hinzu, steigt seine thermische Belastung weiter.

Deshalb reicht es nicht, nur auf Toni zu schauen.
Auch seine Umgebung zählt.
Sind die Lüftungsöffnungen frei?
Kann warme Luft entweichen?
Strömt ausreichend kühlere Luft nach?
Wie hoch ist die Temperatur tatsächlich?

Denn dauerhaft hohe Temperaturen beschleunigen die Alterung der Isolierung.

Der kleine Ventilator in Tonis Hand ist übrigens eher moralische Unterstützung. 😉

Tonis Merksatz:
Hitze verkürzt Lebensdauer. Kühlung schafft Reserve.

01/10/2026

ERWINS TECH-TIPP DER WOCHE · #05

Eine gute Erde sieht man nicht. Man misst sie.

Der Erder steckt im Boden.
Sieht ordentlich aus.
Grün-gelb ist auch dran.

Also alles gut?

Erwin hat da eine kleine Gegenfrage:
Woher wisst ihr das?
Heute holt er deshalb sein Erdungsmessgerät raus.
Beim 3-Leiter-Verfahren kommen drei Punkte ins Spiel:
E = zu prüfender Erder
S = Spannungssonde
H = Stromsonde

Die Hilfserder werden in ausreichendem Abstand gesetzt und der Erdungswiderstand wird messtechnisch bestimmt.

Im Bild landet Erwin beispielhaft bei:
RE = 1,23 Ω
Aber viel wichtiger als irgendeine Zahl auf dem Display ist Erwins Botschaft:
Eine Erdungsanlage wird nicht nach ihrem Aussehen beurteilt. Sie wird gemessen.

Oder auf Erwin-Deutsch:
NICHT GUCKEN. MESSEN.

Nächsten Mittwoch buddelt er weiter. 😄

Adresse

Im Letten 16/1
Ehningen
71139

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Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
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