25/01/2016
Hier ein kleiner Rückblick, wie Kinderportfolio.de entstanden ist.
"Am Anfang stand die Idee...
Als es in unserem Kindergarten darum ging, die Portfolio-Arbeit praktisch anzupacken, wusste keiner so richtig wie. Was im Bildungsplan steht, ist zwar die große Linie, aber wenn es konkret wird, sitzt man doch ganz schön auf dem „Trockenen“. Fachliteratur alles gut und schön, aber die Vorlagen, die hier in Schwarz-Weiß zum Kopieren angeboten werden, sind nicht toll. Auch was das Internet sonst noch so bietet, ist mehr schlecht als recht. Wir, meine Kollegin und ich, konnten und wollten uns nicht vorstellen, die gemeinsame Portfolioarbeit auf diesem mäßigen Niveau zu realisieren.
Sicher ist das Wesentlich an einem Kinderportfolio, die Entwicklung der Kinder nach ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten zu dokumentieren. Aber auch der ganz normale Kinderalltag und Höhepunkte sind Teil dieser Dokumentation. Dann kam uns die Idee... Denn zum Glück habe ich einen Kreativen in meiner Familie, der mit verschiedenen Grafikdesignern und Mediagestaltern in seiner Werbeagentur für Gott und die Welt alles mögliche gestalten muss. Warum nicht auch ein Portfolio-Konzept? Und das war´s dann auch...
Wir setzten uns zusammen und fingen an zu spinnen, welche Themen für uns wichtig sind und wie unsere künftigen Portfoliovorlagen aussehen könnten. Und am Ende soll auch alles noch so schön sein, dass unsere Kinder und deren Eltern auch später den Portfolio-Ordner immer wieder gern anschauen. Das war 2012.
Schon die ersten Entwürfe machten uns damals Mut. Ja, das war der richtige Weg. Farbig illustrierte Vorlagen mit einem Schrift- und Farbdesign waren der Grundstein für unsere künftige Portfolioarbeit. Über 130 Portfoliovorlagen entstanden damals. Die ersten komplett gestalteten Portfolioordner für unsere Vorschüler gab es dann zum Zuckertütenfest 2013. Wir überreichten den Kindern Ihre dickes Kindergarten-Portfolio und Eltern wie Großeltern waren erstaunt und überrascht zugleich. So etwas hatten Sie nicht erwartet und die positive Resonanz mit viel Lob war entsprechend groß... Darauf waren wir dann auch schon ein bisschen stolz, denn das haben wir uns mit viel Ideenreichtum und Fleiß erarbeitet.
Heute sind wir davon überzeugt, den richtigen Weg gegangen zu sein. Die Portfoliovorlagen sind schön anzuschauen. Den Inhalt müssen wir als Erzieherinnen selbstverständlich selbst erarbeiten. Das nimmt uns niemand ab. Und wir widersprechen dem hier und da geäußerten Vorwurf, dass die Verwendung unserer Portfoliovorlagen so etwas wie „Gleichmachererei“ sei. Nein, das ist es wirklich nicht. Aber sie geben einen ansprechenden äußeren Rahmen, den jede Erzieherin für sich ganz individuell nutzen kann.
Das, was wir heute als gelungene Lösung im Bereich der Portfolioarbeit nutzen, wird noch ergänzt durch die extra dafür entwickelten Kindergarten-Portfolioordner. Hier bin ich meinem Mann und seinem Team dankbar, dass sie sich mit soviel Engagement dafür eingesetzt haben, eine praktikable, sehr individuell nutzbare und am Ende für alle Beteiligten eine sehr schöne Lösung entwickelt haben.
Übrigens: Das Portfolio-Konzept mit über 200 Portfoliovorlagen und Portfolioordnern in 20 Farben kann heute jede Erzieherin oder Erzieher nutzen. Alle Produkte werden im Internet angeboten und können online bestellt werden. Wer sich dafür interessiert, kann gern mal hier nachschauen: http://www.kindergarten-portfolio.de.
Danke, lieber Matthias!
Ohne Dich und Deine Designer wäre die Portfolioarbeit wahrscheinlich auch heute noch so trist und zeitaufwendig, wie sie es vorher war.
Was wir nach drei Jahren praktischer Portfolioarbeit sagen können ist dies: So macht Portfolioarbeit Eltern und Erzieherinnen wirklich Spaß…
Eure Elke"