04/01/2025
Perfektionismus✨ – ein ständiger Begleiter, der Fluch und Segen zugleich sein kann.
Ich liebe es, stundenlang in Blender, Photoshop und Lightroom zu versinken, jedes Detail zu perfektionieren, die kleinsten Fehler auszubessern und meine Vision bis ins Letzte auszureizen. Doch oft verliere ich mich in diesem Prozess. Was als kreative Leidenschaft beginnt, endet nicht selten in einem endlosen Kreislauf aus "Noch ein bisschen besser hier" und "Vielleicht könnte ich dort noch etwas ändern".😵💫
Das Ergebnis? Tage, die wie im Flug vergehen, ein Kopf voller Details und das Gefühl, niemals wirklich fertig zu werden. Ich habe oft das Gefühl, dass meine Artworks erst dann gut genug sind, wenn sie jeden meiner eigenen unrealistisch hohen Ansprüche erfüllen – und genau das raubt so unglaublich viel Zeit.📆
Für dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, diesen Drang zur Perfektion ein bisschen besser in den Griff zu bekommen. Es geht nicht darum, weniger ambitioniert zu sein oder meine Arbeit weniger ernst zu nehmen – sondern darum, zu lernen loszulassen. Kreativität sollte Freude machen, ein Ausdruck von Inspiration und Leidenschaft sein, nicht ein ständiges Streben nach einem unerreichbaren Ideal.🙇🏻♀️☝🏻
2025 soll für mich das Jahr werden, in dem ich mich wieder mehr auf das reine Kreieren konzentriere – auf das Erschaffen von Kunst, die mich erfüllt, ohne ständig an ihrem "Perfektionismus-Level" zu zweifeln.
Vor fast einem Jahr habe ich angefangen, meine Liquid Design-Reihe umzusetzen – ein Projekt, das aus purer Faszination für die Idee entstanden ist, die Gesetze der Physik in meinen Artworks außer Kraft zu setzen. 🌊✨
Für mich geht es darum, etwas zu erschaffen, das auf den ersten Blick realistisch wirkt, aber theoretisch keinen Sinn ergibt. Eine Art visuelle Illusion, die schön ist, aber gleichzeitig die Regeln bricht. Genau das macht es so spannend!
Ich bin gespannt, wohin die Reise geht, und freue mich riesig auf all die neuen Projekte, die 2025 auf mich warten!